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Demokratie, Definition

Entscheidungsstruktur einer Gemeinschaft (Staat, Partei, etc), welche für alle Mitglieder dieselben Mitspracherechte garantiert. Alle haben bei Abstimmungen 1 Stimme. Alle können wählen und sind wählbar.

Direkte Demokratie: Die Stimmberechtigten beschliessen Gesetze und wählen die Regierung.

Indirekte Demokratie: Ein Parlament beschliesst die Gesetze und wählt die Regierung bzw. den Regierungschef. Deutschland und Österreich haben dieses System.

Mischform I: Ein Parlament beschliesst die Gesetze und wählt die Regierung. Die Stimmberechtigten stimmen auch über zahlreiche Gesetze ab. Die Schweiz zieht diese Form vor.

Mischform II: Ein Parlament beschliesst Gesetze. Die Stimmberechtigten wählen die Regierung; sie stimmen ausserdem über Gesetze ab. Die Schweizer Kantone ziehen diese Form vor.

© Rolf Oberhaensli Lucerne

 

Mehr Demokratie - das Fünf-Punkte-Programm in > Demostan, dem sozialdemokratischen Musterstaat

Mehr Demokratie ist Mitbestimmung innerhalb einer möglichst grossen Einwohnerzahl und innerhalb eines möglichst grossen Gebiets - auf allen Organisationsebenen: Kommune, Bundesland (Kanton), Nationalstaat, Staatenbund (Europäische Union).

o In Demostan, dem sozialdemokratischen Musterstaat, können die Stimm- und Wahlberechtigten auf 4 Ebenen mitbestimmen - kommunal, regional, national, supranational.

o Die 4 Mitbestimmungsebenen weisen jede eine Mindesteinwohnerzahl auf - 10 000, 1 000 000, 10 000 000, 100 000 000 Einwohner.

o Auf jeder Ebene erfolgt die Mitbestimmung durch Abstimmen über Verfassungsänderungen UND durch Wahl des Parlaments.

o Bei Parlamentswahlen muss man sich zwar für 1 Liste entscheiden; man kann mit dieser Liste aber für JEDEN Parlamentssitz 1 Wählerstimme abgeben (elektronisch).

o Unabhängige Instanzen leisten Gewähr für die demokratischen Abläufe.

Einwohnerzahlen / Parlamentssitze:

Deutschland: 82 398 400 / 603

Europäische Union: 450 000 000 / 732

Liechtenstein: 33 200 / 25

Oesterreich: 8 188 300 / 183

Schweiz: 7 231 000 / 200


Weitere Verbesserungen

- Mehr präventive Demokratie: Steuerung der Parlamentsarbeit durch Wahlen, weniger durch nachträgliche Referenden

- Stärkung des Mehrparteiensystems

- Mitbestimmung in einer Partei (Nominationen)

- Lokale Vorlagen auf der lokalen Ebene entscheiden

© Rolf Oberhaensli Lucerne

 

Demokratischer Sozialismus

Zum demokratischen Sozialismus gehören die > Sozialdemokratie und die > Umweltbewegung.

 

Demostan, der virtuelle sozialdemokratische Musterstaat

Wir möchten ein Mess- und Kontrollinstrument für unser tägliches politisches Handeln diskutieren und anbieten. Aus der Diskussion könnte weiteres virtuelles und interaktives Internetprojekt entstehen. Erste Ergebnisse: http://www.virglob-sp.org/pages/09c_g_haeufige_fragen.htm

 

Diktatur

Unbeschränkte politische Herrschaft einer Einzelperson, einer Gruppe von Personen oder einer Staatspartei. Sie stellt eine Form der Gewaltherrschaft dar, in der sich ein Politiker oder Militär uneingeschränkte Machtbefugnisse gibt.

Kennzeichnend für alle Formen von Diktatur ist die Aufhebung der Gewaltenteilung und die Konzentration der politischen Macht bei einem Staats- oder Regierungschef oder einer Staatspartei. Ein weiteres Kennzeichen ist das Fehlen einer wirksamen Kontrolle der Machtausübung.

Im Römischen Reich war die Diktatur im Staatsrecht fest verankert und genau umrissen (Beschränkung der Amtsdauer und des Auftrags). Die Verteidiger der Diktatur verweisen u. a. auf Oliver Cromwell in England und Kemal Atatürk in der Türkei.

© Rolf Oberhaensli Lucerne

 

Diskriminierung

Andersbehandlung, Ausgrenzung, Benachteiligung, Verfolgung aus ethnischen, geschlechtlichen oder religiösen Gründen.

> Manifest der VirGlob-SP