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Entwicklungspolitik gegen die
Armut
Die Vereinigten Nationen wollen die
Armut bis 2015 halbieren. Dies können sie nur mit
radikalen Änderungen der bisherigen
Entwicklungspolitik. Insbesondere muss die UN den
Internationalen > Währungsfonds und die >
Weltbank dazu bringen, den Entwicklungsländern mehr zu
helfen, statt diese zu drastischen Kürzungen der
Staatsbudgets zu zwingen. Mehr helfen müssten auch die
reichen Länder*.
Der Bericht der UN zum Stand der
globalen Entwicklung bewertet Pro-Kopf-Einkommen,
Lebenserwartung und Bildungsgrad in 175 Ländern. Er
wendet sich gegen die verbreitete Auffassung, den
Entwicklungsländern gehe es allmählich
besser:
- 54 Länder sind 2003 ärmer
als 1990.
- In 34 Ländern ist die
durchschnittliche Lebenserwartung gesunken (Aids, nicht
Sars!).
- Bereits 25 Länder südlich
der Sahara nehmen die untersten Ränge ein
(Zunahme).
- In 21 Ländern hat der Anteil
der Hungernden zugenommen.
http://www.undp.org/dpa/index.html
* Mehr geben und weniger nehmen statt Entwicklungshilfe
für Grossfirmen: Die Steuergeschenke von
Drittweltländern an Grossfirmen der
Industrieländer machen im Jahr 50 Milliarden USD aus -
gleich viel wie dieselben Drittweltländer an
öffentlichen und privaten Entwicklungsgeldern aus den
Industrieländern erhalten. R. O.
Die
20 ärmsten Länder der Welt
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